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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Montag, 14.12.09: Offener Brief

Sehr geehrter Rektor Koch,

seit geraumer Zeit schon möchte ich Ihnen nach reiflicher Überlegung gerne folgendes mitteilen: Schon oft habe ich bei unseren Gesprächen Ihren feinen Stil bewundert und ich finde Sie durchaus geheimnisvoll. Sie sind mit Sicherheit ein Mann, der mit Memoranden und Forderungskatalogen umzugehen weiß und der nicht mit Schal ins Bett geht. Obwohl ich als Dame natürlich nicht den ersten Schritt machen kann, möchte ich Ihnen dennoch mitteilen, dass ich, falls Sie mich zu Gesprächen und Prosecco einladen möchten, diese Einladung durchaus wohlwollend überdenken würde. Der Beschäftigung mit Bunsch oder Fernseher ziehe ich ein persönliches Gespräch bei einem guten Glas Prosecco bei weitem vor und da Sie ein Gentleman sind, bräuchte ich wohl auch nicht zu befürchten, dass sich unser Rendezvous allzu hoffnungslos entwickeln würde - oder doch? Ich erwarte Ihre baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Hörsaal21

Generiert mit www,liebster.de

[Bearbeiten] Montag, 16.11.09 im HS 14

[Bearbeiten] OFFENE VERSAMMLUNG ZUR LAGE DER BILDUNG - Protokoll

• Alle Studenten, Schüler, Lehrende, Interessierte erhalten bei Eintritt in den Hörsaal einen gelben Flyer, auf dessen Rückseite sie ihre Anliegen, Forderungen, Gedanken schreiben können • Diese werden an die Wand geklebt – als symbolische Geste und als Hilfe für anschließende Diskussion • Der Hörsaal ist prall gefüllt


Einleitung eines Kommilitonen:

• 23.10.2099 Besetzung Audimax Uni Wien

• Bisheriger Höhepunkt

• 10 Tage später: aufruf uni Wien aus dem Plenum Audimax

• Gerichtet an Studenten Deutschlands – solidarisieren

• Streik ohne übergeordnete Gruppierung entstanden – sondern Selbstorganisation der Studenten

• „wir sind die Studenten der BUW“

• Angeschlossen bisher: 37 uniS (karte auf Beamer der besetzten Unis)

• Teilweise geräumt, teilweise Solidaritäts-Bekundungen

• Frage: „Wie sieht unsere Lage an der BUW aus?, „Wie sind die Lage Deutschlandweit aus?

•Was können wir tun? Was wollen wir als Studenten?

•Wollen wir uns solidarisieren? Wie soll das aussehen? ZENTRALE FRAGE

•Protest? Wie kann er aussehen?

•Problem: wir wollen nicht gegen Studenten kämpfen, wir wollen zusammen stehen

• Warum sind wir hier? – Leistungsdruck – keine Vertiefung – stimmt das mit Bildungsbegriff überein? Was erwartet man vom Bildungssystem? Entscheidender Faktor: wir wollen Lernen, und Spaß am Lernen haben!

• In unserem Bildungssystem werden wir unmündig– pure Langeweile – Flucht vor den Institutionen

• Vorgegebenes Ideal: Standard anstreben, der uns vielleicht gar nicht entspricht?

• Kritik an Form: Frontalunterricht, Vorlesung – ist das die richtige Form?

• Kritisches und selbständiges Lernen und Denken erwünscht, aber kaum gefördert – sollen wir nur noch funktionieren?

• Politisches Handeln – wenig Zeit um uns mit unserer Situation auseinanderzusetzen – wie können wir produktiv gemeinsam diskutieren und handeln? Wie können wir mit unseren Problemen umgehen?

• Vorschläge von außen: Ihr braucht ERSTMAL gute Argumente – „ich frag mich, wer kann das von uns neben dem Studium leisten, brauchen wir nicht ERSTMAL einen Raum, um uns organisieren zu können?“ „allein ist man oft entmutigt“ -> heute gemeinsam in die Diskussion gehen, zusammen können wir etwas schaffen“


OFFENE DISSKUSSION

Mit Rednerliste –pro Person höchstens 2-3 Minuten Redezeit – jeder Stichpunkt entspricht einer Wortmeldung, dessen Inhalt die Meinung der Einzelperson widergibt:

Wortmeldungen:

• Überfüllte Hörsäle – überfüllte Seminare – trotz Zahlen für das Studium das Recht auf Bildung nicht wahrnehmbar

• Schüler vom Berufskolleg Kohlstraße: Einladung zu Demo am Dienstag 17.11 um 12 Uhr in der Wuppertaler Innenstadt

• Vorlesung im Kino – keine Bedingungen für ein gutes Lernen

• Online-Anmeldung – Anwesenheitslisten – schlechte Organisation der Universität

• Altes Lehramt läuft aus – Kurse werden teilweise nicht angeboten, sodass das Studium nicht beendet werden kann

• Studiengebühren – wofür werden sie überhaupt verwendet? Warum für neue tische? Wir brauchen neue Hörsäle

• Germanistikstudent über Pflichtveranstaltung Ringvorlesung im ersten Semester – im hörsaal 14 und in 7 auf videoübertragung – wieso kann man das geld anstelle für technik nicht für dozenten verwenden?

• Letztes jahr wurden die studiengebühren (oder ein teil?) für nichts verwendet…

• Studiengebühren – neu angeschaffte Tische und Stühle werden gar nicht gebraucht – dekan fb G wusste nicht wohin mit seinem geld – warum brauchen wir überhaupt Studiengebühren?

• FB A – selbst die Lehrenden sind demotiviert – Geisteswissenschaften seien nicht nützlich für unseren Staat?

• Was macht das System aus uns? Welcher Mensch kommt dabei heraus? Was wollen wir vom Studium und was wird uns stattdessen geboten? Was wird aus uns gemacht?

• Student in Mathe und Sowi : hat dieses semester nur EINEN kurs bekommen – Problem der Regelstudienzeit?

• Zu wenig Professorenstellen – wenig Prüfungsberechtigte

• Qualität unseres Studium, vor allem der Lehrerbildung – nicht wundern, warum Lehrer nur Fachidioten sind – Bildung geht somit auch in den Schulen den Bach runter

• Problem: Solidarität unter den Studenten nicht gegeben – man darf sich nicht nur für seine eigenen Probleme interessieren

• Auch dozenten und professoren sollten sich solidarisieren! Wir brauchen ihre Hilfe!

• Wir brauchen breitere mediale öffentlichkeit – außerhalb weiß man nicht, wie es uns in der uni ergeht – an die Öffentlichkeit!

• Lehramt – wozu braucht man Bachelor-Master-System?

• Schülerin: will sich mit Studenten solidarisieren! – als außenstehende: Studenten sollen die uni wuppertal besetzen!

• Ein student allein konnte bei der frist für lehramts-studenten etwas verlängern – nicht bloß krawall machen sondern informieren, wo man was auch im Kleinen bewegen kann

• Warum ist Bildung zur Pflicht geworden? Ich möchte wissen, was mit meinen Studiengebühren passiert! Laptops in Fachbereich E?

• Es gibt eine Liste im internet – Zwischenruf:„aber das machts doch nicht besser!“

  • Liste wird eingesehen* - uni wuppertal-seite

• Warum erfährt man das nachträglich? Im geschäft, weiß ich doch auch vorher was ich kaufe?

• Wortmeldung des Verantowortlichen für Qualitätssicherung der Lehre? – möchte sich die versammlung anschauen, um zu erfahren womit wir studenten unzufrieden sind

• Forderungen, die wir konkret umsetzen können – beim letzten streik: es wurde nicht auf die forderungen eingegangen – es kommt nicht zurück – es wird nichts getan – bsp: geleitet wird uni vom hochschulrat – es gibt keinen studentischen vertreter – keine öffentliche Protokolle – keine öffentlichkeitsarbeit– wie sollen wir etwas ändern, wenn man sich vor uns so verschließt?

• Solange wir studiengebühren haben müssen wir Mitbestimmungsrecht haben! Zwischenruf:“ es gibt gremien, aber die anzahl der studentischen vertreter ist dort zu klein!“

• Kritische Stimme gegen agressive Parolen und blinden Aktionismus/Fanatismus

• Wut der Studenten – Kommunikationsdesign-Studenten erhielten vom Rektor eine Absage

• Französische Revolution – wären die verfechter nicht aktionsfreudig gewesen, hätte es keine demokratie gegeben! Wir sollen nicht nur reden, sondern handeln!

• Wir brauchen ein einheitliches System, an dem alle Unterlagen zu finden sind (moodel-wusel…. )

• Argumente sind gut und wichtig aber Bildungsstreik kann man nicht als blinden Aktionismus bezeichnen, sondern er ist fundiert mit Argumenten! Er entstand aus Unzufriedenheit! Blind ist das absolut falsche wort! – Uni Wuppertal soll sich solidarisieren! Ich würde Brötchen vorbeibringen

• Überforderung mit Leistungsüberprüfung in sovielen Seminaren – man ist gezwungen Abstriche zu machen – Problem im System – Druck – Grund: Bachelor-Master-System?

Berufskolleg Kohlstraße Wuppertal:

• 4 Schüler aus der SV besuchen die versammlung

• Frage: Wie bekommen wir Bildung? Es kann nicht sein, dass wir dafür bezahlen müssen!

• Wo geht das Geld hin?

• Forderung: Bildung für alle und umsonst!

• In Gremien haben Schüler nur Anteil von 33 % - Schülerschaft kommt im Stimmverhältnis nicht zur Geltung – wo ist die Demoktratie?

• Forderung: Mehr Demokratie in allen Gremien an Schule und Uni

• Weiteres Problem: Busüberfüllung

• Immer Druck von oben – mehr Tests – mehr Arbeiten – doch dabei geht es nicht um Qualität sondern nur noch um Quantität – Druck statt intensivem tiefgründigem lernen

• Einladung zur DEMO: 17.11.09 am Karlsplatz in der Wuppertaler Innenstadt

WEITER OFFENE DISKUSSION MIT WORTMELDUNGEN

• Studiengebühren gibt es nicht überall – warum gibt es sie bei uns noch? Wir können etwas dagegen tun! Studie aus Niederlanden: Studiengebühren kommen nicht da an wo sie sollten Problematik der Struktur der Bildung – woher kommt diese? – Umstellung von Diplom auf Bachelor – Fülle von Stoff auf weniger Semester komprimiert – Wie können wir diese Strukturen ändern? Motiviert uns das Studium noch zum Lernen?

FRAGE: WAS KÖNNEN WIR NUN TUN? STEHT EINE HÖRSAALBESETZUNG ZUR DEBATTE? WIE KÖNNEN WIR ALS STUDENTEN UNS ORGANISIEREN UND DRUCK ERZEUGEN? WER IST UNSER SPRACHROHR? BRAUCHEN WIR EINE VERTRETUNG; DIE UNSERE ANLIEGEN VOR DEM HOCHSCHULRAT VERTRETEN KANN?

• Kultusministerkonferenz äußerte sich positiv über hörsaalbesetzung – wir haben eine berechtigung, eine Besetzung durchzuführen

• Wir brauchen die öffentlichkeit! Plakate verteilen in der Stadt (auch illegal  ) Öffentlichkeit hat zu schlechtes bild von den studenten!

• Zu Stellungnahmen von politikern: klingt vielleicht zuerst wie ein positives feedback, aber wie ernst können wir das nehmen? Polizei entfernt studenten aus hörsälen und auf der anderen seite erzählen sie, sie würden uns verstehen – was glauben wir alles? Auf Medien und Politik ist kein Verlass!

• Problem der breiten Masse in Unwissen: Medien interessiert sich nicht für unsere Probleme!

• Zu blindem Aktionismus: die ganze uni zu besetzen schafft keine inhaltlichkeit – aber einen hörsaal zu besetzen kann uns inhaltlich raum schaffen – Einfluss der Wissenschaft auf unser Studium? Hörsaal besetzen – Arbeitsgruppen, die die einzelnen punkte bearbeiten – damit wir uns endlcih organisieren können und unsere argumente formulieren können!

• Man muss aktiv werden! Ausbildung statt Bildung an Universitäten dürfen wir nicht hinnehmen Man wird schneller durch Schule und Studium geschickt – Ökonomisierung der Bildung Aspekt der Beziehung zwischen Kapital und Bildung – was ist Bildung überhaupt!

• Solidarisierung der Mitmenschen fehlt – sehr oft die Meinung, dass es nichts bringt mitzumachen – ‚Hörsaal besetzen‘ ist schon negativ behaftet – Alternativen für einen Streik? Man muss mehr an die Öffentlichkeit gehen! Mehr Aktionen ‚draußen‘

• Hörsaalbesetzung eher negativ – kontraproduktiv den studenten dieses Hörsaals das Studium zu verwehren – hörsaalbesetzung bekommt die Öffentlichkeit nicht mit

• Schülerin: Bewegung unis zu besetzen ist gut! Spontane Bewegung aus der Unzufriedenheit aller entstanden! Man sollte den Schritt gehen!

• Besetzen der Uni macht Sinn! Aber ohne Gewalt! Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig! Wir haben das Recht friedlich unsere Meinung sagen zu dürfen

• Öffentlichkeit: Doku über Bildungsstreik ist fast 2000 mal im internet abgerufen worden – es erreicht die Öffentlichkeit! Förderungskatalog aus dem Sommer hat den Rektor nicht interessiert – es gibt genug Gründe, einen Hörsaal zu besetzen!

• Frage: Streik im Sommer führte zu diskussion zwischen bildungsministern zum thema bachelor-master-systems – der streik im juni hat angeregt!

• Sind wir nicht alle angepisst? – das erste was wir tun müssen, ist versammeln und organisieren! Wir sind keine Maschinen, wir sollten unsere Emotionen nach außen tragen – Aktionismus darf nicht blind sein, aber er ist nötig!

WAS KÖNNEN WIR NUN TUN? ALTERNATIVEN?

• Hörsaal besetzen? – raum schaffen, um argumente zu sammeln

• Streiken? Auf die Straße? – information nach draußen tragen

• Besetzung des Rektorats

• Zweimal in der Woche treffen in einem solchen Rahmen

• Andere Uni besuchen? Sich mit den Besetzern solidarisieren? Oder zuerst Argumente sammeln?

• An anderen unis: strom abgestellt, boykottiert - studiengebührenboykott endlich durchsetzen

• Wir brauchen RAUM um uns zu organisieren und zu diskutieren! Wir bleiben solange hier, bis wir unsere probleme formulieren können – das ist kein blinder aktionismus!

• 14000 studenten in wuppertal – hier im raum nur 400 – wir müssen die anderen überzeugen Jetzt gute zeit für eine bewegung und besetzung – da noch nicht vor den prüfungen Plakate von Designern gestalten lassen – an die Öffentlichkeit!

• Zu Hörsaal-Besetzung: wenn man dafür abstimmt, dann sollte man auch dazu bereit sein! Man muss Opferbereitschaft zeigen – ist dazu überhaupt jeder bereit?

• Anwesenheitspflicht für Kurse die gerade zeitgleich stattfinden – gedanken darüber machen, wie diese problematik gelöst werden kann ABSTIMMUNG - WORTMELDUNGEN • Wollen wir jetzt eine Abstimmung machen? Plenum: noch unentschlossen

• Wer ist für hörsaalbesetzung heute? Wer ist für Besetzung des Rektorats? Studentin KD: Koch als ignoranter Rektor- bringt nichts

• Wir brauchen doch erst raum, um überhaupt unser anliegen formulieren zu können!

• Brauchen wir neue Strukturen? Wir haben doch schon forderungskatalog

• Jetzt die Kraft und Zeit nutzen! Für Hörsaalbesetzung!


• Breitere Basis für eine Abstimmung nötig? Größere Legitimation

• Nehmen wir den Studenten dieses Hörsaals die Bildung?

• Wer gibt uns denn die Möglichkeit uns regelmäßig in einem großen raum zu treffen?

• Frage an die Studenten die jetzt hier eine veranstaltung haben – meinung unterschiedlich ob für oder gegen hörsaal-besetzung

Abstimmung:

WER IST DAGEGEN DASS WIR DIE NÄCHSTEN 2 STUNDEN IM HÖRSAAL BLEIBEN: 30

WER ENTHÄLT SICH: 37

WER WÜRDE BLEIBEN? Mehrheit

• Bekanntgabe der Internet-Adresse für die Petition aus Münster für das Zurückziehen der Anzeige gegen Hausfriedensbruch gegen die Studenten www.petitiononline.com/rektorat

• Vorschlag: Schwebebahn besetzen – kritik: die leute kommen dann nicht zur arbeit

• Aufforderung an WiWi-Studenten: Vorschlag, wie wir anders handeln WiWi-Studenten: Vorschlag, wie wir anders handeln sollten?

• *Beamer: Forderungskatalog*

• Schockierung darüber, dass sich keiner solidarisieren will. Wo ist der Mut dazu, zu handeln? Andersdenken!

• Frage an die WiWi’s: Wie ist es eine Vorlesung zu besuchen? Steht da Druck dahinter?

• WiWi: warum wird die chance auf bildung genommen?

• Aus dem Plenum: Wir nehmen nicht das Recht auf Bildung, sondern wir wollen auch euch denkanstoß geben

• Dozent: zu bildungsstreik: in der sache völlig richtig, dass wir aufmerksam machen, dass die länder an bildung sparen (es passiert nichts außer kampagnen) – an der uni zu wenig personal – proteste sinnvoll – abwrackprämie besser an schulen und unis verteilt! – ABER: Hörsaal-Besetzung hindert Studenten an Bildung – Alternativen: vor Landtag-Bundestag ziehen – diese Art des Protests ist nicht in Ordnung

• Aus Plenum: können wir es akzeptieren, dass manche Fachbereiche bevorzugt werden? Wir dürfen uns nicht spalten lassen! Wir alle sind die Universität! Nur dass man in 6 semestern die uni schafft heißt ja noch nicht Qualität!

• Dozent: FB Wirtschaftswissenschaften nicht besser gestellt, Drittmittelprojekte haben nichts mit Qualität der Lehre zu tun (ab 18 uhr raum frei für Selbsterfahrungsgruppe)

• Aus Plenum: Wir wollen zusammen etwas schaffen! Wir lassen uns nicht spalten Wir haben das Recht auf einen Raum!

• Plenum: schlechte informations-weitergabe beim letzten streik

• Plenum: aggressive Stimmung ist nicht erwünscht!

• FRAGE: WIE KÖNNEN WIR DAMIT UMGEHEN, DASS UNSERE KOMMILITONEN DEN RAUM BRAUCHEN

• Vorschlag: gehen wir jetzt in HS 10 und kommen um 18 uhr wieder?

• Vorschlag: soll die andere veranstaltung in HS 10 gehen?

• Wenn wir in HS 10 gehen, dann werden ganz viele wieder gehen


FRAGE AN DOZENT: kann nicht die Veranstaltung heute ausfallen?

• Er ist nur für Protest, nicht für Streik. Er ist nicht bereit in HS 10 zu gehen.

• Protest geht immer einher damit, dass man irgendjemanden stört. Wir wollen hier aufklären!

• jeder der es ernst meint, ist auch in eineinhalb stunden noch da, man sollte jetzt Rücksicht auf die Veranstaltung nehmen.

• Vorschlag: in HS 10 gehen! Schade, wenn man sagt grundsätzlich gut, aber dann doch kritisiert ohne alternativen zu geben

• Frage an Prozessor: Werden alle Fachbereiche gleich gefördert? Dozent: nein.

• Fokus sollte auf Konstruktivität gesetzt werden!

• Dozent möchte anzeige wegen öffentlicher Beleidigung erstatten!

Umzug in HS 8

• Falscher ansatz: von offener versammlung hin zu einem aggressiven streitgespräch – solche auftritte wie gerade hindern daran auch die anderen studenten zu überzeugen – wir brauchen breitere basis

• Schlechte Stimmung unter den Studenten sollte vermieden werden

• Beispiel Münster: Einzelpersonen werden aktiv um ein Zeichen zu setzen

• Totale Ausrichtung soll friedlich sein und bleiben

• Wo kann Druck erzeugt werden, wo kann am meisten Wirkung erzielt werden?

• Handeln kann man auch ohne Mehrheit.

• Raum zur Diskussion sollte angeboten werden (1-2 Woche), Thematik sollte bei beiden Terminen das gleiche sein um nicht aneinander vorbei zu reden

• Rednerliste bewährt sich und führt zu einer ruhigen Atmosphäre

• Bevor wir etwas machen wollen, müssen wir wissen, warum und wozu wir etwas machen wollen -> daher öfter treffen

• Liste geht rum mit Namen und Email-Adresse, zur Kommunikation und um zu zeigen, dass viele dahinter stehen

• Herr Frommer ist da und möchte Ansprechpartner haben

• www.bildungsstreikwuppertal.wordpress.com Verteiler der schon vorhanden ist und auch die Forderungen

• Wissen der Menschen nutzen, die sich damit aus kennen, zb Wirtschaftsprofessoren

• Ab zur Demo morgen um 12 Uhr auf dem Karlsplatz

• 11 Uhr auf der Asta-Ebene Treffpunkt zur Demo

• Treffen finden auch auf der Asta-Ebene statt: Mi 18 Uhr und Mo 18 Uhr

Pause 20 Minuten – danach wieder treffen!

34 Leute der noch zurückgebliebenen Teilnehmer der Versammlung fahren um 20:58 mit ihrem NRW-Ticket (wenn man schon dafür bezahlt) spontan gemeinsam zur Uni Aachen, um sich dort mit den Streikenden des Hörsaals FO3 zu solidarisieren und sie in den Abend-/Nachtstunden zu unterstützen. Es folgen produktive Diskussionen und Austausch, der alle Beteiligten mit neuer Energie versorgt. Außerdem eine Spontan-Demo in der Pontstraße, die anschließend friedlich von der Polizei aufgelöst wird. Um ca. 6 Uhr morgens kommen sie wieder in Wuppertal an.

Geplant ist nun der Besuch der Demo am Dienstag und ein Treffen am Mittwoch-Abend um 18 Uhr auf der AstA-Ebene!

[Bearbeiten] Donnerstag, 19.11.2009

[Bearbeiten] 12 Uhr: Prof. Zimmermann über Bachelor und Master

Prof. Zimmermann spricht über Bachelor und Master und die Rolle der Wissenschaft im Bologna-Prozess. Er betont die Freiheit, die Studierende im Studium haben sollten, und die sich verringert habe. Für einige, die schnell in den Beruf wollen ist es gut – für alle, die sich breiter orientieren wollen, hat das System mehr Nachteile. Er äußert große Sympathie und freut sich, dass auch Studierende in Wuppertal aktiv sind. Zimmermann: »Professoren sind eher auf Ihrer Seite«. Es gibt ein großes Defizit, Universitäten sind unterfinanziert. Das System Bachelor und Master wird eher geändert werden, nicht zurückgenommen. Konkret spricht er über die Rücknahme von Vielzahl von Prüfungen, das »Korsett von Bachelor und Master« sollte ein Zeitfenster haben, damit das Studieren flexibler ist. Lehre ist weiterhin in Europa unterschiedlich, die Anerkennung sollte aber verbessert werden. Wichtige Forderung: Mehr Personal an Universitäten. Was ist Bildung der Gesellschaft wert? Ein breiteres Lehrangebot würde auch die Wahlmöglichkeiten im Bachelor-System erhöhen. Studierende müssen aber auch sagen, wo sie das Studium selbst gestalten wollen. Die Vergleichbarkeit der Studiengängen - auch transnational - erhöht den Druck auf die Universitäten auch ein gutes Lehr- und Forschungsangebot aufzustellen. Zum Schluss erklärte er seine vollkommene Solidarität.

Im Gespräch empfahl er, auf Aktionen wie eine Rektoratsbesetzung zu verzichten. Diese seien nur gut für die Medien. Ansprechen müssen wir aber die Politiker, die Bildungspolitiker. Da die neue Bundesregierung noch nicht fest im Sattel sitzt, ist der Zeitpunkt gut.

[Bearbeiten] 16 Uhr: Offenes Plenum

[Bearbeiten] Willkommen im HS-21

Willkommen im HS-21 hieß es, als Neulinge im Hörsaal 21 um 16 Uhr begrüßt wurden. Der nächste Punkt der nach dem Vortrag Zimmermanns planmäßig anstand, war das zu der Zeit angesetzte Plenum um 16 Uhr.

Der Hörsaal war bis an den Rand gefüllt, so dass die Studierenden stehend und sitzend die Treppe blockierten, für viele von uns ein bekanntes Bild gerade während regulärer Vorlesungen. Interessierte, die es heute zum ersten mal in den HS-21 schafften, wurden nach einem kurzen offenen Briefing über unsere (aber auch bundesweite) Bewegung, die Ziele und Absichten, informiert.

Auch vor dem Hörsaal fanden, wie immer, direkte Gespräche zwischen Aktiven des HS-21 und interessierten statt.

[Bearbeiten] Dr. Thomas Wagner

Dozent Dr. Thomas Wagner kam im Zuge des Plenums, stellte sich uns freundlicherweise und aus eigenem Antrieb zur Verfügung und hielt einen spontanen Vortrag. Trotz alternativem Lehrraum welcher von uns arrangiert worden war verzichtete er auf das Halten seiner Vorlesung, welche in HS-21 hätte gehalten werden sollen. Er sprach sich in erster Linie für unsere Bewegung aus, ließ aber auch Kritik hören.

Wie viele andere Professoren sieht er die Einführung des Bachelor/Master-Systems als überstürzt und vorallem fehlerhaft an. Derzeit sei der Bachelor einer ständigen Nachbesserung unterzogen, so zum Beispiel wegen einer erforderlichen Prüfungsentlastung der Studenten und vorallem Lehrämtler. Bei letzteren sprach er zudem noch von einer Verkürzung des Refrendariats und Studiums welche sie didaktisch ihren älteren Kollegen weit zurückwerfen würde.

Zudem schlage sich diese enorme Prüfungslast auch bei den Lehrenden durch, welche 70 % der Zeit allein für Korrekturarbeiten verschwendeten.

Er differenzierte auch zwischen BUW-internen Problemen und welchen, die auf landespolitische Ebene gehören würden. So sei ein Hochschulmitspracherecht ein spezielles Problem dieser Uni, viele weitere Probleme aber hätten ihre Wurzeln in den spärlichen Mitteln welche der Uni zukommen würden.

Zuletzt forderte er die Studenten auf nicht nur diesen Protest weiterhin zu äußern, sondern auch selber mehr Arbeit zu investieren, nicht zuletzt auch um die eigenen z.T. erheblichen Defizite zu bekämpfen. Das gelte da insbesondere für erhebliche Rechtschreibeschwächen welche sich in »Hochschul«-unwürdigen Fehlermassen innerhalb von Hausarbeiten widerspiegelten, die ihren Ursprung bereits in dem geschwächten Schulsystem haben sollen.

Summa-Summarum traf Dr. Thomas Wagner damit den Nerv der Anwesenden und wurde mit enthusiastischem Applaus verabschiedet.

Aktive des HS-21 beendeten diesen Block mit Vorlesen von Motivationsschreiben und weiteren Solidaritätsbekundungen.

[Bearbeiten] 17 Uhr: Pro-Dekan Univ.-Prof. Dr. Hans J. Lietzmann

Pro-Dekan Univ.-Prof. Dr. Hans J. Lietzmann kommt im Anschluss der Rede des Dr. Thomas Wagner ebenfalls persönlich vorbei um sich mit der Bewegung HS-21 in einer offenen Runde zu unterhalten – laut eigener Aussage in Absprache mit dem Rektorat.

Vorab: Es soll nicht verkannt werden, dass unter den Besuchern durchaus erhitzte Gemüter zu Worte kamen, im allgemeinen war es jedoch eine faire, offene und informative Diskussionsrunde.

Im Laufe des einstündigen Gespräches wurden selbstredend verschiedenste Aspekte berücksichtigt, so räumte Herr Leitzmann gleich zu Beginn ein, dass bei der Qualitätssicherung der Studiengänge viele Fehler unterlaufen seien, sowohl in- wie auch extern.

Er beklagte dennoch auch sehr die Schuld, die die Landesebene trage. So sei es zum Beispiel schlichtweg verboten gewesen die Regelstudienzeiten auf z.B. 8 Semester zu erhöhen, da externe Forderungen 6 Semester vorgeschrieben hätten. Auch stünden die Einnahmen, die die Universität über die Studiengebühren bekäme, nicht zur freien Verfügung. So könne man davon paradoxerweise keine neuen Lehrenden einstellen, was übrigens ein großer Knackpunkt der Forderungen unserer Bewegung ist: Mehr Lehrpersonal/Bessere Studienbedingungen.

Bezogen auf die Studienbeiträge wünsche er sich für die Studierenden natürlich auch gerne dass diese wegfallen würden und sprach von dem »Recht auf Bildung, auch ohne Gebühren«, so dass wir, wie er damals, ohne weitere Umkosten an der Universität studieren könnten. Er gab dennoch auch zu, dass, wie allgemein bekannt ist, es sehr wohl der Uni erlaubt wäre auf diese Mittel zu verzichten, nur hätte die Uni dann (mangels fließender staatlicher Gelder) spätestens finanzielle Probleme, die nicht zu stämmen seien. Bei der Verwendung der Studienbeiträge bemühe sich das Rektoriat immer mehr um Transparenz. Ein recht detaillierter Überblick der Verwendung dieser Gelder stehe bereits zur Verfügung. (Siehe: [1].) Er bemängelte aber andererseits an den Studierenden, dass diese Studiengebühren mehr und mehr eine Art Kundenmentalität der Studierenden förderen.

Desweiteren kam er auf bereits laufende Besserungen des Bachelor/Master-Systems zu sprechen und erwähnte es würden bereits Reakreditierungen der Kombi-BAs angestrebt, welche somit überarbeitet und ausgebessert werden würden.

Erste Stimmen aus dem Plenum wurden laut: »Warum werden daran keine Studierenden beteiligt?« Der Pro-Dekan erwiderte, es gäbe für diese Belange die Fachschaftsräte. Auf den Einwand das wären im Fachbereich G zum Beispiel wohl nur »3 von 30 Stimmen« (erneut ein Unbekannter aus den Sitzreihen des HS-21) ging er nicht direkt ein, sprach aber später davon, dass er es für »Blödsinn« halte Studenten, die ihr Studium noch nicht komplett absolviert hätten, Entscheidungskraft bei dem Verlauf ihres noch anstehenden Studiums zu gewähren.

Die dadurch, laut einer sich zu Wort meldenden Studierenden, eventuell zu verhindernde Schließung des renommierten Studiengangs Komunikationsdesign, wieß er ab, da dies der Inkompetenz der Verantwortlichen des Studiengangs zuzuschreiben wäre. A propos Inkompetenz: Auch der Hochschulrat solle am besten abgeschafft werden, da dieser definitiv nicht dafür ausgebildet sei. (Am Rande erwähnt: KD-Studenten wurden als guter und (im nachhinein sehr sarakstisch) in der Uni-internen Zeitschrift »Panorama« in höchsten Tönen gelobter Studiengang spontan eingestampft. Das Ende der Geschichte ist letztlich – immerhin nicht zuletzt unterstützt durch die BUW – eine Zusammenlegung mit der Volkwangschule (Essen) um weitere Studierbarkeit zu gewähren.)

Abschließend lässt sich sagen: Im Allgemeinen teilte er während der Diskussion mit uns viele Probleme und Ansichten und sah in vielen Kritikpunkten unserer Bewegung dringend notwendige Verbesserungsmöglichkeiten, so z.B. sowohl den der überfüllten Hörsäle und überfüllten bzw. zu wenigen Seminare, als auch den der Prüfungslast. Diese Probleme sind derzeit nicht von der Hand zu weisen und werden auf höheren Ebenen durchweg anerkannt – zum Beispiel von vielen Politikern, den Medien und den Lehrenden der Universitäten.

Um noch einmal explizit auf die anwesenden Studenten zu sprechen kommen, so äußerten sie des Öfteren immer wieder unzumutbare Zustände und bemängelt, dass in dieser »Verschulung«, diesem »Verpflichten« und »Verdichten« der sprichwörtlichen Unterrichtsstoffe der langfristige selbstentwickelte Lerneffekt vollkommen verloren gehe. Auch eine vielerseits bekannte Scheinjagd, deren erste Hürde (das Teilnehmen an Kursen!) oft schon nicht genommen werden kann, da es keine freien Plätze mehr gibt, wurde oft benannt. Zudem kommen die Regelstudienzeit und die damit verbundene »BAföG-Problematik« noch dazu, denn die finanziellen Hinter- bzw. Abgründe sind oft ein Thema. Ein Zustand wie dieser kann und soll nicht geduldet werden. Wir in Hörsaal 21 begehren dagegen auf.

Auch wenn Prof. Dr. Lietzmann den Konsens für einen ideologischen Traum hält (so wörtlich) liegt der Verdacht auch hier Nahe, dass einige der Forderungen unserer Bewegung auch im Rektorat (natürlich inoffiziell) nicht ganz auf verschlossene Ohren stoßen. Unser Hauptaugenmerk sollte somit auf einen Protest gerichtet sein, welchen wir hiermit herzlichst unserer neu gewählten Landesregierung zur Feuertaufe widmen.


[Bearbeiten] Dienstag, 01.12.2009

[Bearbeiten] Plenum 16 Uhr - Protokoll

1) Verbreitung der Zeitung

- verteilen in allen großen Hörsälen und in den eigenen Seminaren, außerdem vor der Mensa

2) Anwesenheitsplan

- eintragen, wann wer hier ist → bessere Organisation

3) Plakate

- wenn man Zeit hat plakatieren!

- am Infostand liegen bereits mit Kleber versehene Plakate bereit

4) Schulen einbinden

- Neles Vorarbeit: Pausenzeiten aller nahliegenden Schulen auf Liste neben Waschbecken → man soll sich eintragen, sodass wir alle Flyer verteilen können

5) Werbung für KMK

- gibt es schon Design für Flyer, Plakate? Bolle wendet sich an Juchy

- Andrea fragt nach wieviel die offiziellen Plakate kosten, die man bestellen könnte

6) Bandfestival

- falls sich keine Bands finden lassen → Alternativprogramm: Thore DJ 60er/70er

- vielleicht als AfterShow-Party der AstA-Party am Samstag

- verschieben? Nadine kennt einige Bands, die an einem anderen Termin können

7) wtalbrennt.de – Aktualisierung der Protokolle

- Bolle kümmert sich drum und bittet um Hilfe

8) Neuigkeiten/Ideen von Juchy

- morgen 16 uhr Konferenz mit dem Rektorat, wozu Fachschaften, StuPa, AstA und Streikende eingeladen sind, um das Memorandum der nordrheinwestfälischen Universitäten zu diskutieren -> von uns sollten 10 Streikende daran teilnehmen

- KMK-Demo als Beerdigung/Trauermarsch aufziehen – mit anderen Unis absprechen → AK Beerdigung?

- Zeitung: Ideen und Texte für die Zeitung sammeln → zu Andrea

9) Aufruf über Verteiler, dass wir für Aufgaben Leute brauchen– Nadine übernimmt das

- Flyer, Plakate verteilen, Schulen informieren, Ideen für Zeitungsartikel, Ideen fürs Programm

- Interessierte können sich unter aktion@wtalbrennt.de melden

- Newsletter wäre gut, aber momentan nicht realisierbar

10) „Education at a glance“ - OECD und andere Quellen: Statistiken, Tabellen zur Bildung als Argumentationsgrundlage – bei José melden -> Aufruf wird über Verteiler geschickt

11) „Wa(h)re Bildung“ Thema bei Anne Will – schauen und diskutieren, vielleicht Pressemitteilung dazu

12) Bericht aus der Universität zu Köln

- Struktur, straffes Programm, Motivation, hohe Besetzerzahl

- Kontakte verknüpft → Forderungskatalog austauschen

- Konzert fand statt – 800 Studenten tanzten auf Tischen

- motivierend → häufiger andere Unis besuchen

- Solidarisierung der Uni und der FH Köln

- Professoren der Uni Köln erarbeiteten Forderungskatalog

- nach der Räumung der letzten Woche → mehr Beteiligung seitens der Studenten, neue Motivation

- Flashmob der Uni und FH Köln in der Innenstadt (Bildungsleichen)

- Vorschlag nochmal Köln einzuladen: welche Tipps können sie uns geben?

- Kreativität! Um unsere Situation nach außen zu tragen. Offensivere Öffentlichkeitsarbeit! → Chris sammelt Aktionsvorschläge

13) Versammlung des Schülerparlaments – Donnerstag 17.30h – Chris bittet um Begleitung

- nochmal im Plenum ansprechen, wer mitgehen würde

14) Haspeler Studenten besetzen jetzt die Flure → wir sollten uns mit ihnen vernetzen und solidarisieren

15) Idee: Mitstreikerin aus dem Sommer einladen, die berichtet, was an dem jetzigen Streik nicht gefällt, oder auch einen Artikel dazu in die Zeitung

- Dialog mit den Mitstreikern aus dem Sommer suchen

[Bearbeiten] Donnerstag, 03.12.2009

[Bearbeiten] Plenum 16 Uhr - Protokoll

- AZ hat zu unserer Unterstützung für heute Abend um 19 Uhr Plenum anberaumt – Dialog soll dort stattfinden

- Max plant morgen nach Münster an die Universität zu fahren,um mit den Streikenden vor Ort zu sprechen -> Interessenten können mitfahren

- Programmvorschläge für die nächste Woche: Vortrag über Hochschulpolitik, Vortrag von Fr. Prof. Schmidt über Gender, Vortrag über Gremien an der Hochschule von Birte, Vortrag Mittwoch 16h Vortrag über Unmündigkeit an der Hochschule von Hr. Blödhorn? – für genug Publikum muss gesorgt werden

- Artikel für Zeitung: Rückblick auf den Streik im Sommer, Stellungnahme vom StuPa-Präsidenten zum WZ-Beitrag

- Idee: Jacobsweg über 20-30 Tage? überhaupt möglich? Vielleicht als Urlaubssemester anrechnen lassen?

- Freitag: Alternativ-Seminar in der Schwebebahn

Bericht Konferenz am Mittwoch, den 02.12. mit dem Rektorat:

- Diskussion um „Memorandum der Rektoren und Rektorinnen der nordrheinwestfälischen Universitäten zur weiteren Umsetzung des Bologna-Prozesses“

- Anwesende: Hr. Görtz, Hr. Frommer, Hr. Koch, Fachschaften, AstA, StuPa, 10 Streikende

- in der 3. Streikzietung wird es einen ausführlichen Artikel darüber geben

- Hörsaalbesetzung: Koch wollte wissen, wie lange die Hörsaalbesetzung noch dauert

Antwort: mindestens bis zum Freitag 11.12.09 um 12 Uhr – Vollversammlung im HS 14, in der unser Forderungskatalog vorgestellt wird, woran Frommer und Bunsch teilnehmen – dann wird nochmal neu im Plenum entschieden, wie der Streik weitergeht


[Bearbeiten] Montag, 07.12.2009

[Bearbeiten] Plenum 16 Uhr - Protokoll

1) Flashmob-Planung:

- Rückblick: heute morgen Hang-Man-Flashmob -> Bildungsleiche hing von Gebäude N, zu sehen unter dem Link: http://www.youtube.com/watch?v=3ZCUslS1C84

in Planung:

- Mittwoch viertel vor 10: Zebra-Streifen-Flashmob am Zebrastreifen in der Nähe des Haupteingangs -> unter dem Motto: bon Zeit- und LEistungsdruck zermarterte Studenten hetzen teilnahmslos über den Zebrastreifen -> Plakate müssen noch angefertigt werden

- Dienstag und Mittwoch: der EXMATRIKULATOR -> ein Streikender setzt sich in eine Vorlesung in HS 14, mitten in der Vorlesung kommen 2-3 Streikende im Anzug in den HS 14 hinein und rufen dessen MAtrikelnr auf - mit der Begründung er hätte seine Studiengebühren nicht bezahlt wird dieser abgeführt - danach Aufklärung und Werbung für Donnerstag und Freitag machen

- Mittwoch: Bildungsleichen im Aufzug -> eine Bildungsleiche liegt mit Laken drüber im Aufzug, ein weiterer Streikender steht trauernd mit einer Kerze daneben

- Freitag vor der offenen Versammlung: Helium-Luftballons mit Wünschen steigen lassen -> Problem: Helium ist sehr teuer, können wir uns das leisten?

- Freitag nach der offenen Versammlung: mit allen Anwesenden gemeinsam ein Bildungsleichen-Flashmob -> dafür ein paar Leichentücher vorbereiten

2) Infos zur Kultusministerkonferenz in Bonn am 10.12

- Sarg ist fertig und kann von 4-6 Leuten getragen werden

- Trauerkleidung wäre passend, aber keine Vermummung!

- Grablichter besorgen!

- Trauerplenum um 9 Uhr in HS 14 -> Informationen über KMK sowie Erklärung zur Blockade, an der nur die Demonstranten teilnehmen müssen, die wollen! Alle sollten jedoch in der Nähe bleiben, denn wenn viele Leute dort sind, ist es für die Polizei schwieriger zu handeln

- auf der Demo unbedingt RUHE BEWAHREN, um die Polizei nicht zu provozieren

3) Zur offenen Versammlung am Freitag den 11.12. ab 12 uhr in HS 14

- Plenumsentscheid: die Moderation übernimmt ein Streikender von uns, der aber neutral moderieren muss

- möglichst viele sollen sich am Mittwoch treffen, um sich intensiv auf die Diskussion vorzubereiten -> aus dem Plenum heraus können diese am Freitag argumentieren und der Hochschulleitung Kontra geben! Es sollen sich möglichst viele beteiligen, die am Forderungskatalog mitgearbeitet haben und viele, die bei der Konferenz von vergangenem Mittwoch dabei waren!

- es soll der Vorschlag gemacht werden, dass sich die Hochschulleitung gemeinsam vor dem Land positionieren soll!

- die Versammlung soll wie ein Plenum ablaufen -> festgelegte Redezeit für alle

4) neue Flyer für KMK und Offene Versammlung sind gedruckt! -> IM HS 21 ABHOLEN UND VERTEILEN!!!

5) Mittwoch 19 Uhr - Vortrag über Atomenergie

-> ab 18 Uhr müssen Waffeln vor dem HS 21 verkauft werden - Zutaten für den Teig sind da!


[Bearbeiten] Dienstag, 08.12.2009

[Bearbeiten] Plenum 16 Uhr - Protokoll

1) Vorbereitungen für die Kultusministerkonferenz-Demo

- aus Tüll Schleier für die weiblichen Streikenden werden morgen um ca. 13 uhr gebastelt

- Bolle, Kai, Malte, Markus tragen den Sarg -> eventuell werden noch zwei weitere Sargträger gebraucht

- Conny schaltet Todesanzeige in die Zeitung

- Trauerplenum: es wird eine Einleitung unsererseits mit Informationen geben!

- ab 9:45 ist der HS 14 auf jeden Fall frei

2) Vorbereitung Offene Versammlung Freitag

- morgen zwischen 12 und 16 Uhr treffen sich alle, die bei der Planung beteiligen wollen

3) Flashmob Helium-Ballons:

- es muss noch entschieden werden, ob wir dafür genug Geld haben

4) Votrag und Diskussion zum Thema "Studiengebühren" von Sebastian Eichfelder

- Juniorprofessor Sebastian Eichfelder bietet diesen für die kommende Woche an - wir kümmern uns um Raum und Werbung

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