Ein Studium ist für die meisten ein Stressfaktor: Dreiviertel aller Studenten in Rheinland-Pfalz fühlen sich durch die Uni gestresst. Am meisten belastet sie die Angst vor Prüfungen. Zwei Drittel aller Schüler und Studenten im Land fühlen sich von Prüfungssituationen besonders belastet. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).
40 Prozent der Studierenden in Rheinland-Pfalz fühlen sich generell stark unter Leistungsdruck. Genauso viele sind besorgt darüber, nach der Ausbildung keinen Arbeitsplatz zu finden. Fast jeder sechste Studierende gab zudem an, in den vergangenen zwölf Monaten unter depressiven Verstimmungen gelitten zu haben. “Als psychisch belastende Faktoren nennen Studenten insbesondere Zeitdruck, Hektik an der Hochschule und fehlende Rückzugsmöglichkeiten. Das zeigt, dass Leistungsdruck und Stress mit allen negativen Folgen zum Unialltag gehören”, so Melanie Keßler, Sprecherin der TK in Rheinland-Pfalz.
Das bleibt nicht ohne Folgen. Studenten leiden häufiger an psychischen Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen, als gleichaltrige Berufstätige. Statistisch gesehen bekamen im vergangenen Jahr rheinland-pfälzische Studenten Antidepressiva für fünf Tage im Jahr verschrieben, aber Berufstätige gleichen Alters nur für 3,5 Tage. Bei den Hochschülern machten die Psychopharmaka fast zehn Prozent der insgesamt verordneten Medikamente aus, bei den Erwerbstätigen waren es nur knapp sechs Prozent.
Uni als Belastung
Ein Studium ist für die meisten ein Stressfaktor: Dreiviertel aller Studenten in Rheinland-Pfalz fühlen sich durch die Uni gestresst. Am meisten belastet sie die Angst vor Prüfungen. Zwei Drittel aller Schüler und Studenten im Land fühlen sich von Prüfungssituationen besonders belastet. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).
40 Prozent der Studierenden in Rheinland-Pfalz fühlen sich generell stark unter Leistungsdruck. Genauso viele sind besorgt darüber, nach der Ausbildung keinen Arbeitsplatz zu finden. Fast jeder sechste Studierende gab zudem an, in den vergangenen zwölf Monaten unter depressiven Verstimmungen gelitten zu haben. “Als psychisch belastende Faktoren nennen Studenten insbesondere Zeitdruck, Hektik an der Hochschule und fehlende Rückzugsmöglichkeiten. Das zeigt, dass Leistungsdruck und Stress mit allen negativen Folgen zum Unialltag gehören”, so Melanie Keßler, Sprecherin der TK in Rheinland-Pfalz.
Das bleibt nicht ohne Folgen. Studenten leiden häufiger an psychischen Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen, als gleichaltrige Berufstätige. Statistisch gesehen bekamen im vergangenen Jahr rheinland-pfälzische Studenten Antidepressiva für fünf Tage im Jahr verschrieben, aber Berufstätige gleichen Alters nur für 3,5 Tage. Bei den Hochschülern machten die Psychopharmaka fast zehn Prozent der insgesamt verordneten Medikamente aus, bei den Erwerbstätigen waren es nur knapp sechs Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse RLP vom 17.06.09)