Das Video zu unserer Aktion: Bildungsleiche gefunden.
Wir hoffen auf eine gute Teilnehmerzahl am Donnerstag. Um Trauerkleidung wird gebeten.
Das Video zu unserer Aktion: Bildungsleiche gefunden.
Wir hoffen auf eine gute Teilnehmerzahl am Donnerstag. Um Trauerkleidung wird gebeten.
MONTAG 07.12.
ganztäglich: Aufbahrung der toten Bildung vor dem HS 21 – teilt eure letzten Wünsche mit!
08-10 Uhr - Flashmob Hang-Man -> Treffpunkt Gaußstraße Gebäude N
10-12 Uhr - Flashmob Nikolaus-Bescherung -> Treffpunkt Rektoratsgebäude
12-13 Uhr - Seminar für das Rektorat: “Richtiges Zitieren und Belegen von empirischen Daten” – mit Anwesenheitspflicht für
Hochschulleitung
12-16 Uhr - Arbeitsphase -> Flyer verteilen, Organisation, Forderungskatalog
16-18 Uhr - Plenum -> Flashmobplanung
ab 18 Uhr - Kino im Hörsaal: “Free Rainer” mit anschließender Diskussion
DIENSTAG 08.12.
ganztäglich: Aufbahrung der toten Bildung vor dem HS 21 – teilt eure letzten Wünsche mit!
10-12 Uhr - Arbeitsphase – Planung Flashmobs
14-16 Uhr - Vortrag: “Information rund um das QSL”
12-14 Uhr – freie Diskussion zum Thema „Bildung im Kapitalismus“
16-18 Uhr - Plenum und Arbeitsphase
18-20 Uhr - freie Diskussion zum Thema „Prinzipien und Normen politischen und ethischen Verhaltens” mit Markus
ab 20 Uhr - Theater-Workshop mit Miriam
MITTWOCH 09.12.
ganztäglich: Aufbahrung der toten Bildung vor dem HS 21 – teilt eure letzten Wünsche mit!
Viertel vor 12: Flashmob: Zebrastreifen -> Treffpunkt großer Zebrastreifen in der Nähe des Haupteingangs – von Zeit- und Leistungsdruck zermarterte Studenten hetzen teilnahmslos über den Zebrastreifen
10-12 Uhr - Vorlesung Fr. Rennhak: “Konzeptionen von Männlichkeit in der englischen Literatur und Kultur des 18. Jahrhunderts”
12-14 Uhr - Vortrag: “Hochschulpolitik und die Partizipation der Studierenden an der BUW” Referenten: Selim, Sebastian
14-16 Uhr – Plenum
16-18 Uhr - Vortrag: “Erziehung zur Unmündigkeit” von Hr. Dr. Blödorn
ab 16 Uhr - Waffelverkauf vor dem HS 21
19 Uhr - Vortrag: “aktuelle Entwicklungen der Atomenergie” Referent: Matthias vom Sofa-MS aus Münster
DONNERSTAG 10.12. ”’TAG DER TRAUER”’ – ”’Kultusministerkonferenz blockieren”’
ab 09 Uhr - Trauerplenum im HS 14
10.40 Uhr - Trauermarsch in Richtung Wuppertal Hbf
11.04 Uhr - Abfahrt Wuppertal Hbf von Gleis 1 nach Bonn
13 Uhr - Beerdigung der Bildung und Demonstration zur Kultusministerkonferenz in Bonn
FREITAG 11.12.
10-12 Uhr - Flashmob: Helium-Ballon-Wünsche -> Treffpunkt vor Bibliothek, wir lassen unsere Wünsche in den Himmel steigen
12-16 Uhr - Offene Versammlung im HS 14 -> Thema: Vorstellung des neuen Forderungskatalogs und Diskussion mit der Hochschulleitung
Anschließend – Flashmob: Bildungsleichen
ab 20 Uhr - Grillen mit Bildungsstreikern
Bleiben Dinge stehen, so ist die Bewegung erloschen. Was stehen bleibt, ist offenkundig dem Verfall überlassen. So scheint es doch logisch an Bewegung nie zu verlieren.
Der Prozess am Progress, oder?
Es geht weiter, irgendwie. Ob jetzt nun besser oder schlechter, ob langsamer oder schneller. Es rollt, vielleicht. Bis die erste Hürde kommt. Was nun?
Die Initiative zur Bewegung ist aktiv – unterbewusst rasant aber dennoch gehemmt:
Bin ich Initiator, ein aktiver Beweger, oder doch ein Mitläufer mit oder ohne Bremspotetial?
Ich will doch weiter, schneller, höher, größer.
Wo ist der Antrieb? Was bewegt mich? Was kann ich bewegen?
Ist der Brennstoff nicht dieser, der nur entflammt werden braucht; dieser Stoff erhitzt hitzige Köpfe, entstaubt staubige Gedanken, entkrampft das Angestaute.
Wer stehen bleibt schaut dabei zu, wie das Übrige an ihm vorbeizieht und ihn zurücklässt – ohne Wiederkehr.
Es bleibt nicht stehen. Wir machen Tempo.

Ablauf:
9:00 Uhr:
großes Plenum über den genauen Ablauf und Inhaltliches in HS 14
10:40 Uhr:
Abmarsch in Richtung Wuppertal Hbf
11:04 Uhr:
Abfahrt Wuppertal Hbf von Gleis 1
12:31 Uhr:
Ankommen in Bonn – Bad Godesberg
13:00 Uhr:
Eröffnungskundgebung Ria-Maternus-Platz
ca. 16:00 Uhr:
Rückfahrt in Richtung Wuppertal
Hinweis: Einen inhaltlichen Aufruf wird es noch geben.
Das Programm für diese Woche ist nun online.
Zudem gibt es eine neue Zeitungen, die zum Beispiel heute Mittag vor der Mensa verteilt werden. Zwischen 11:45 und 12:15 Uhr wird außerdem unser Song live gespielt.
Presseinformation zum aktuellen Stand im Hörsaal 21
Die Besetzung des Hörsaals 21 an der Bergischen Universität wird in dieser Woche fortgesetzt. Das Wochenende wurde intensiv dazu genutzt ein Programm zu erstellen, die Diskussionen über unsere Forderungen fortzuführen und die Vernetzung mit anderen demonstrierenden Studierenden und Schülern auszubauen. Einige Schüler und Studierende aus anderen Städten fanden im Wuppertaler Hörsaal »Asyl«. Auf der Videoplattform YouTube ist ein Song zur Hörsaalbesetzung online. Alle Informationen sind ab sofort unter www.wtalbrennt zu finden.
Am heutigen Dienstag sprach Prof. Dr. K. Erlemann (ev. Theologie) über das System von Bachelor und Master und die Situation an der Bergischen Universität. Ein verschultes Studium sei für manche richtig, dafür gebe es aber Fachhochschulen. Die Universität Wuppertal habe aber einen universitären Anspruch, der eingehalten werden müsse. Er forderte mehr Wahlmöglichkeiten im Studium und eine Flexibilisierung der Studiendauer. Weniger strenge Prüfungsformen sind ebenso wie eine Abschaffung der Studiengebühren notwendig, damit Studierende nicht mehr gezwungen sind, kurzsichtig zu lernen.
Am Mittwoch wollen Studierende an einer Demonstration auf dem Campus in Duisburg teilnehmen. Forderung ist auch die Rücknahme der Strafanzeigen gegen Streikende in besetzten Hörsälen wie beispielsweise in Münster und Köln. NRW-Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP) nimmt dort an einer Veranstaltung teil. Zu der Demonstration rufen Studierendenvertreter aus ganz NRW auf. Um 12 Uhr brechen Studierende von Hörsaal 21 auf, ab 14 Uhr findet die Demonstration in Duisburg statt.
Am Donnerstag findet um 14 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr. Maria Behrens zur „Hochschulpolitik in Deutschland“ statt. Maria Behrens ist Universitätsprofessorin für Politikwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.
Ab 17 Uhr gibt es einen Poetry Slam mit den Wuppertaler Wortpiraten.
Über den weiteren Ablauf wollen wir Sie regelmäßiger informieren.
NRW-weite Demo gegen Repressionen gegen Studierende!
Pinkwart ist da; Forderung der Rücknahme von Strafanzeigen gegen Streikende in besetzten Hörsälen.
Heute erschien unsere Streikzeitung »Panorama Hörsaal 21«. Auf vier Seiten gibt es Hintergrund-Informationen zur Besetzung das HS21, der Song-Text unseres Bildungsstreik-Songs »Wie Maschinen«, das Programm des HS21 vom 23.11. bis 26.11.2009, ein Pressespiegel, Kontakt-Infos zu den Arbeitskreisen und noch ein bisschen mehr …
(Direkt »Bildungsstreik-Song des HS21 der Uni Wuppertal« bei YouTube)
Es war spät in der Nacht im Hörsaal 21, Gebäude O, Ebene 7. Die streikende studentische Nachtwache schlief schon, da wurden sie von der Muse geküsst, aus dem Schlaf gerissen, von dem Willen beseelt, einen Song zu schreiben, ohne zu wissen, dass es ein Song von epischen Ausmaß werden sollte …
Uni als Belastung
Ein Studium ist für die meisten ein Stressfaktor: Dreiviertel aller Studenten in Rheinland-Pfalz fühlen sich durch die Uni gestresst. Am meisten belastet sie die Angst vor Prüfungen. Zwei Drittel aller Schüler und Studenten im Land fühlen sich von Prüfungssituationen besonders belastet. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).
40 Prozent der Studierenden in Rheinland-Pfalz fühlen sich generell stark unter Leistungsdruck. Genauso viele sind besorgt darüber, nach der Ausbildung keinen Arbeitsplatz zu finden. Fast jeder sechste Studierende gab zudem an, in den vergangenen zwölf Monaten unter depressiven Verstimmungen gelitten zu haben. “Als psychisch belastende Faktoren nennen Studenten insbesondere Zeitdruck, Hektik an der Hochschule und fehlende Rückzugsmöglichkeiten. Das zeigt, dass Leistungsdruck und Stress mit allen negativen Folgen zum Unialltag gehören”, so Melanie Keßler, Sprecherin der TK in Rheinland-Pfalz.
Das bleibt nicht ohne Folgen. Studenten leiden häufiger an psychischen Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen, als gleichaltrige Berufstätige. Statistisch gesehen bekamen im vergangenen Jahr rheinland-pfälzische Studenten Antidepressiva für fünf Tage im Jahr verschrieben, aber Berufstätige gleichen Alters nur für 3,5 Tage. Bei den Hochschülern machten die Psychopharmaka fast zehn Prozent der insgesamt verordneten Medikamente aus, bei den Erwerbstätigen waren es nur knapp sechs Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse RLP vom 17.06.09)