Gerade hatten wir Besuch vom Rektorat. Genauer gesagt Prof. Andreas Frommer, Prorektor für Studium und Lehre. Uns wurden gute Nachrichten überbracht:
Die Fristen für die Zwischenprüfung beim Lehramt (LPO2003) werden für GHR um ein Jahr verlängert und liegen jetzt beim Wintersemester 2010/2011. Am Montag berät das Rektorat darüber, die Fristen für die Zwischenprüfung ganz abzuschaffen. Diesen Vorschlag wird Prorektor Andreas Frommer machen. Über die Ergebnisse soll dann bis Mittwoch (23.12.09) informiert werden.
Gleichzeitig läuft das Lehrangebot für das Grundstudium aber in diesem Semester aus. Frommer geht davon aus, dass es möglich sein muss, bis dahin die entsprechenden Veranstaltungen zu belegen. Im Bereich der Erziehungswissenschaften soll es im Januar eine Umfrage unter Studierenden geben, welche Module noch belegt werden müssen. Frommer geht auch davon aus, dass es nach dem WS10/11 in Einzelfällen möglich sein muss, sich ähnliche Veranstaltungen für ihre anrechnen zu lassen.
Im Gespräch in der letzten Woche haben wir deutlich gemacht, dass das Rektorat alle betroffenen Studierenden informieren sollte. Diese Forderung werden wir wiederholen.
Prof. Frommer berichtete außerdem, dass er in einem Schreiben die Dekane der Fachbereiche darüber informiert hat, dass Anwesenheitspflichten in Vorlesungen, Übungen und Tutorien keine rechtliche Grundlage hätten. Das Schreiben wird noch hochgeladen.
Im neuen Jahr wird es ein Projekt „Bologna-Check“ geben. Ziel ist es, die „Bachelor-Studiengänge einer gründlichen Bestandsaufnahme“ zu unterziehen und dann notwendige Verbesserungen umzusetzen. Dazu sollen für jeden Studiengang Arbeitsgruppen gegründet werden, die aus drei Dozierenden, drei Studierenden und einem/r Qualitätsbeauftragten bestehen sollen. Die studentischen Vertreter sollen durch die entsprechenden Fachschaften gewählt werden. Am 6. Januar trifft sich Prof. Frommer mit den Dekanen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.


Anwesenheitslisten in Vorlesungen?
Mit einem Schreiben vom 17.12.09 hat Prorektor Prof. Dr. Frommer den Dozierende empfohlen, in Vorlesungen oder Tutorien ab sofort auf Anwesenheitslisten zu verzichten. Aber nicht alle Dozierende halten sich an die Empfehlung.
In dem Schreiben heißt es:
Eine der Professorinnen, die sich nicht an an die Empfehlung hält, ist Eva Neuland, in der Germanistik ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für “Didaktik der deutschen Sprache und Literatur”. In ihrer Ringvorlesung “Jugendliche im interdisziplinären Kontext” wird weiterhin Anwesenheit verlangt. Wir fordern Frau Neuland auf, ab sofort auf dieser zu verzichten!
Jede weitere Vorlesung kann als Kommentar hier hinterlassen werden.