• Willkommen bei der Bewegung an der Uni Wuppertal!

    Bildungsstreik an der Bergischen Universität Wuppertal

    Der Hörsaal 21 (HS21) der Bergischen Universität Wuppertal war von Mittwoch, den 18.11.2009, bis Freitag, den 18.12.2009besetzt! Aus der Besetzung ist eine Bewegung geworden. Im Frühling 2010 geht es weiter!

Protokoll vom orga. Plenum am 24.02.2010

TOP 0 Wo ist unser Zeug?
Kai: im Fundbüro P10 (Stellwände, Schlafsack, Transparente)
Miri: Hausmeister, Fundbüro, Putzfirma haben alles weggeworfen

TOP 1 Ergebnis AK Antrag
Höhe wird auf 1500,00 € gesetzt
AK Antrag geht weiter

TOP 2 Ergebnis AK Selbstbild
kein Ergebnis
Sebastian erinnert Markus und Andreas an die Aufgabe

TOP 3 Ergebniss AK Forum
www.wtalbrennt.de/forum/phpBB3
Forumbeauftragter: Mattze, Sebastian, Max

TOP 4 Identifikationssymbol/Sympathieträger
Logoideen: Pusteblume und Löwe, Sarg und Bildung, Sarg und Löwenzahn
AK Logo

TOP 5 NRW Treffen
soll in Wtal stattfinden
Termim letzte Märzwoche
Rest im AK NRW Treffen

TOP 6 Mobilisation Schüler
Flyer mit Infos
AK Mobilisation Schule

TOP 7 Neu Aks
AK Web (Max)
Protokolle uploaden
wichtige Infos reinstellen
AK Logo (Tatjana)
Ak NRW Treffen (Mattze (online), Nele (online), Kai, Max, Sebastian)
Erstes Treffen:
AK Mobilisation Schule (Nele sucht sich Leute)
Erstes Treffen: wird im Verteiler/Forum geschrieben

TOP 8 Sonstiges
- nächster Termin:
Mittwoch 15:00Uhr Plenum 10.03.2010 AstA Ebene

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Anwesenheitslisten in Vorlesungen?

Mit einem Schreiben vom 17.12.09 hat Prorektor Prof. Dr. Frommer den Dozierende empfohlen, in Vorlesungen oder Tutorien ab sofort auf Anwesenheitslisten zu verzichten. Aber nicht alle Dozierende halten sich an die Empfehlung.

In dem Schreiben heißt es:

Die Pflicht zur regelmäßigen Anwesenheit von Studierenden in Lehrveranstaltungen ist wegen des Rechts auf Studienfreiheit gemäß §4 (2) Satz 3 HG und § 4 (4) Satz 1 Hochschulrahmengesetz rechtlich nur in begrenztem Umfang zulässig.

Eine Pflicht zur regelmäßigen Anwesenheit kann nur bei den Lehrveranstaltungsformen begründet werden, deren Lernziele nicht ohne eine aktive Beteiligung der Studierenden in der Lehrveranstaltung erreicht werden kann (z.B. Laborpraktika, Exkursionen, Kolloquien, Projekte). In Vorlesungen und Übungen, die der Vermittlung von Kenntnissen und Methoden durch die Lehrenden dienen, ist eine Pflicht zur regelmäßigen Anwesenheit der Studierenden zur Erreichung des Lernziels dagegen regelmäßig nicht erforderlich.

Eine der Professorinnen, die sich nicht an an die Empfehlung hält, ist Eva Neuland, in der Germanistik ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für “Didaktik der deutschen Sprache und Literatur”. In ihrer Ringvorlesung “Jugendliche im interdisziplinären Kontext” wird weiterhin Anwesenheit verlangt. Wir fordern Frau Neuland auf, ab sofort auf dieser zu verzichten!

Jede weitere Vorlesung kann als Kommentar hier hinterlassen werden.

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Gute Nachrichten von Prof. Frommer

Gerade hatten wir Besuch vom Rektorat. Genauer gesagt Prof. Andreas Frommer, Prorektor für Studium und Lehre. Uns wurden gute Nachrichten überbracht:

Die Fristen für die Zwischenprüfung beim Lehramt (LPO2003) werden für GHR um ein Jahr verlängert und liegen jetzt beim Wintersemester 2010/2011. Am Montag berät das Rektorat darüber, die Fristen für die Zwischenprüfung ganz abzuschaffen. Diesen Vorschlag wird Prorektor Andreas Frommer machen. Über die Ergebnisse soll dann bis Mittwoch (23.12.09) informiert werden.
Gleichzeitig läuft das Lehrangebot für das Grundstudium aber in diesem Semester aus. Frommer geht davon aus, dass es möglich sein muss, bis dahin die entsprechenden Veranstaltungen zu belegen. Im Bereich der Erziehungswissenschaften soll es im Januar eine Umfrage unter Studierenden geben, welche Module noch belegt werden müssen. Frommer geht auch davon aus, dass es nach dem WS10/11 in Einzelfällen möglich sein muss, sich ähnliche Veranstaltungen für ihre anrechnen zu lassen.
Im Gespräch in der letzten Woche haben wir deutlich gemacht, dass das Rektorat alle betroffenen Studierenden informieren sollte. Diese Forderung werden wir wiederholen.

Prof. Frommer berichtete außerdem, dass er in einem Schreiben die Dekane der Fachbereiche darüber informiert hat, dass Anwesenheitspflichten in Vorlesungen, Übungen und Tutorien keine rechtliche Grundlage hätten. Das Schreiben wird noch hochgeladen.

Im neuen Jahr wird es ein Projekt „Bologna-Check“ geben. Ziel ist es, die „Bachelor-Studiengänge einer gründlichen Bestandsaufnahme“ zu unterziehen und dann notwendige Verbesserungen umzusetzen. Dazu sollen für jeden Studiengang Arbeitsgruppen gegründet werden, die aus drei Dozierenden, drei Studierenden und einem/r Qualitätsbeauftragten bestehen sollen. Die studentischen Vertreter sollen durch die entsprechenden Fachschaften gewählt werden. Am 6. Januar trifft sich Prof. Frommer mit den Dekanen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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Weihnachtsfeier der Romanistik

Vorbereitungen Weihnachtsfeier im HS21

Heute um 16 Uhr findet im Hörsaal 21 die Weihnachtsfeier der Fachschaft Romanistik statt. DIe Vorbereitungen laufen schon…

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Wir bleiben!

Wir haben beschlossen, den Hörsaal 21 weiterhin zu besetzen. Die
Bereitschaft der Universitätsleitung zum Dialog loben wir zwar, unsere
Forderungen gehen aber über Verbesserungen an der Universität hinaus.
Für uns ist es wichtig, deutlich zu machen, dass auch Bund und Land
handeln müssen.

Der Beschluss der Kultusministerkonferenz enthält wichtige Punkte. Es
ist allerdings lustig und traurig zugleich, dass diese bereits an
anderer Stelle beschlossen worden sind und kaum in den
Zuständigkeitsbereich der Kultusminister fallen. Es geht uns um die
Frage, welchen Stellenwert Bildung grundsätzlich in der Gesellschaft
hat.

Beispielhaft hierfür nennen wir die Finanzierung des Bildungssystems.
Wenn die Finanzminister jetzt darüber reden, Pensionen für Professoren
und Lehrer auch als Bildungsausgaben zu definieren, ist das ein
Anzeichen dafür, dass die Ausgaben für Bildung, trotz aller guten
Worte, gekürzt werden sollen.

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Weihnachtsseminare zum Thema Demokratie und Bildung in Hochschule und Gesellschaft

Der wissenschaftliche Diskurs zur Rechtstellung und studentischer Mitgliedschaft an der Hochschule und dem zugrundeliegenden Bildungsbegriff soll durch diese vorweihnachtlichen Mini-Seminare weiter entfacht werden und allen interessierten Kommilitonen Raum zur Vertiefung Ihres Wissens bieten. Die Texte zu den Seminaren sind Voraussetzung und sollen vorher gelesen werden. Sie stehen auf im Folgenden als Download zur Verfügung:

Demokratie in der Hochschule des 21. Jh. Ein partizipativer Workshop
21.12.09 16-20 Uhr Raum N.11.16
Seminarleitung: Dr. Volker Mittendorf, Politikwissenschaft

Das Hochschulfreiheitsgesetz NRW steht als PDF-Download zur Verfügung. Insbesondere die Paragrafen §§10-29 und 53-58 sind relevant für den Diskurs.

Über die Aktualität des Bildungsbegriffs. Eine Revision seiner Bedeutung

22.12.09 15-18 Uhr Raum S.15.28
25.01.10 15-18 Uhr Raum S.15.28
Seminarleitung: Prof. Rita Casale, Erziehungswissenschaften

Lektüre

W. v. Humboldt: Theorie der Bildung des Menschen
W. v. Humboldt: Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen I

als Empfehlung zusätzlich auch:
W. v. Humboldt: Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen II

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Versammlung berät über weiteren Verlauf

Heute, am 14. Dezember 2009, berät eine Versammlung um 16 Uhr über das weitere Vorgehen beim Wuppertaler Bildungsstreik und die Besetzung des Hörsaals 21. Dabei spielen sowohl die Ergebnisse der KMK am letzten Donnerstag sowie das Gespräch mit Vertretern des Rektorats am letzten Freitag eine Rolle.

Unterdessen hat die Wochenzeitung Die Zeit die Ergebnisse der Kultusministerkonferenz als “Symbolpolitik in seiner höchsten Entwicklungsstufe” bezeichnet.

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Lehramtsretter

Die Lehramtsstudiengänge nach der LPO 2003 mit dem Abschluss „Erste Staatsprüfung“ sind aufgrund der Umsetzung von Bologna an der BUW seit dem Wintersemester 2007/2008 für alle Schulformen auslaufend, man kann sich also seitdem nicht mehr für diesen Studiengang immatrikulieren.

Allerdings wird den Studierenden, die sich spätestens im WS 2006/2007 oder gar erst im SS 2007 für den Studiengang LPO 2003 eingeschrieben haben, nicht ermöglicht, diesen auch nach ihrem eigenem Recht und Ermessen zu studieren und abzuschließen… (Weiterlesen auf lehramtsretter.de)

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Offene Versammlungam 11.12.09

Am Freitag den 11.12. findet ab 12 Uhr in Hörsaal 14 eine

OFFENE VERSAMMLUNG

statt, zu der alle herzlichst eingeladen sind!

In dieser Versammlung wird es eine Diskussion über unsere Forderungen mit der Hochschulleitung geben.

Also seid auf jeden Fall dabei, zeigt Interesse und diskutiert mit! Nur wenn wir viele sind und gut argumentieren, können wir gegenüber der Hochschulleitung etwas erreichen!

Erzählt auch all euren Freunden davon und kommt zahlreich!

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Erziehung zur Unmündigkeit?!

Am Mittwoch, den 09.12.2009, findet um 16 Uhr in HS 21 ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Herrn Dr. Blödorn (Germanistik; Neuere deutsche Literaturwissenschaft) zur Fragestellung “Erziehung zur Unmündigkeit?!” statt.

Diese Thematik geht unter anderem aus unserer aktuellen Vorlesung “Aufklärung und Epochenwandel im 18. Jhd.” hervor, da die auklärerischen Gedanken u.a. Kants (z.B. der selbstverschuldeten Unmündigkeit) scheinbar in unserer heutigen Gesellschaft, aber vor allem auch innerhalb unserer Hochschule wieder ein brandaktuelles Thema sind!

Auch in Anbetracht der Demonstation zur KMK in Bonn am darauffolgenden Tag ist es sinnvoll, sich noch einmal mit der studentischen (Nicht-!?) Beteiligung auseinanderzusetzen!

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